Ausgabe 01 2017

Aktuelle Kurzmeldungen, Lesetipps und Wissenshäppchen aus der pay-Redaktion.

Werte vermitteln

Damit Integration gelingen kann, ist es wichtig, die Kultur des Landes zu kennen und zu verstehen. Da­rum unterstützt Arvato Financial Solutions das Bildungsangebot „WERTvoller Raum“ der Malteser Werke gGmbH mit einer Spende von 30.000 Euro. Mit diesem Projekt aus dem Hilfsprogramm des Bündnisses „Aktion Deutschland Hilft“ werden Flüchtlingen in den ersten Monaten nach ihrer Ankunft in Deutschland Kenntnisse von Werten, Normen und Kultur vermittelt und ihnen so ein wichtiger Baustein zur Integration an die Hand gegeben. Dabei erfahren die Flüchtlinge mehr über die Sprache, das Rollenverständnis, die Kleidung, Religion, Arbeitswelt und das Verhalten im öffentlichen Raum.

Virtual Reality

Eine computergenerierte Umgebung, in der man sich bewegen und die man anfassen kann, ist momentan im Trend. Mithilfe der Studie „Consumer Technology 2016“ ist nun in Erfahrung gebracht worden, dass 59 Prozent aller Deutschen ab 14 Jahren bereits gut über die Möglichkeiten von Virtual Reality (VR) Bescheid wissen. Für 31 Prozent der Befragten wäre es auch denkbar, regelmäßig VR-Brillen zu verwenden. Das European Information Technology Observatory hat zudem eine Umsatzprognose für VR-Produkte veröffentlicht, der zufolge bis 2020 über eine Milliarde Euro Umsatz gemacht werden könnte. Um nicht nur Hype, sondern auch Umsatz zu erschaffen, benötigt die Technologie aber die richtigen Inhalte. Viele Verlagshäuser, Filmproduzenten und Konzertveranstalter arbeiten bereits an klugen VR-Inhalten, um sich in der zukünftigen Welt der Consumer Technology etablieren zu können.

Neue Chancen dank Digitalisierung

Aus einer gemeinsamen Studie der Universität Utrecht und des Mannheimer Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung geht hervor, dass der digitale Wandel auch die Arbeitnehmernachfrage erhöht. Für die Studie analysierten Forscher den europäischen Arbeitsmarkt zwischen 1999 und 2010 – mit dem Ergebnis: Die Digitalisierung bringt sinkende Produktionskosten und auch sinkende Angebotspreise mit sich. Das Positive daran ist, dass dies genauso zu einer verstärkten Produktionsnachfrage führt und Firmen weiterhin noch viele Mitarbeiter benötigen, um die vermehrte Arbeit bewältigen zu können.

Wachstum stärken

Arvato Financial Solutions hat seine Option auf schrittweise Erhöhung seiner Beteiligung in Anspruch genommen und seine Anteile an Intervalor auf 81,5 Prozent erhöht. Nach der Übernahme eines Anteils von 40 Prozent im Juni 2015 ist dies ein weiterer wichtiger Schritt zur konsequenten Internationalisierung der Geschäfte von Arvato Financial Solutions. Intervalor ist ein brasilianischer Dienstleister, der spezialisiert ist auf Kredite, Inkasso-, Back-Office- und CRM-Dienstleistungen. Die Dienstleistungen sind ähnlich ausgerichtet wie bei Arvato Financial Solutions. Eine geographische Überschneidung gibt es nicht, so dass dadurch vor allem die internationale Verfügbarkeit der Dienstleistungen verstärkt wird mit lokalen Experten, die mit den rechtlichen Gegebenheiten vor Ort bestens vertraut sind.

Investion in Techfirma

Arvato Financial Solutions beteiligt sich an dem Berliner Technologieunternehmen solarisBank AG in zweistelliger Millionenhöhe. Arvato Financial Solutions führt damit die Finanzierungsrunde für den internationalen Rollout der Banking-Plattform an. Insgesamt hat die solarisBank in dieser Investitionsrunde 26,3 Millionen Euro eingesammelt. „Als führender Dienstleister für grenzüberschreitende digitale Finanzgeschäfte sehen wir bei der solarisBank den signifikanten Technologievorsprung ihrer Banking-Plattform. Durch die Kooperation mit der solarisBank können wir unser Leistungsvermögen gegenüber multinational tätigen Playern mit noch innovativeren Lösungen erheblich stärken“, erläutert Frank Kebsch, CEO von Arvato Financial Solutions.

Schon gewusst?

Büro oder Homeoffice? Eine Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung hat zum zweiten Quartal 2016 über 1000 Personalleiter gefragt, ob sie ihre Mitarbeiter auch von zu Hause aus arbeiten lassen. Lediglich 39 Prozent der deutschen Unternehmen bejahten die Frage. Wobei Homeoffice in den meisten Fällen bedeutet, dass nur teilweise in den eigenen vier Wänden gearbeitet wird. Knapp drei Viertel der befragten Firmen fordern ebenfalls eine starke Präsenz im Büro. Weiterhin verdeutlicht die Studie, dass speziell Mütter und Pendler von dem Homeoffice-Angebot Gebrauch machen.

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